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Willkommen bei den Pfarreien Heilige Veronika Ensheim und Heiliger Jakobus der Ältere Mandelbachtal

Im Oktober

Ich wünsche dir, dass Gott
dich bei deinem Namen ruft
und seine Stimme in dir
Saiten zum Klingen bringt.

Ich wünsche dir,
dass du ein Resonanzraum
seiner Liebe wirst
und sein Lied singst
in der Welt.

Text: Tina Willms,
Bild: Monica Volpin auf Pixabay


Grußwort

Das Wichtigste ist die Liebe

Was ist im Leben wirklich wichtig? Was trägt uns durch die Höhen und Tiefen unseres Alltags? Und woran erkennen wir, dass wir unseren Glauben nicht nur mit Worten bekennen, sondern auch mit unserem Leben bezeugen?

Mit diesen Fragen führt uns das Evangelium des 30. Sonntags im Jahreskreis zur Mitte unseres christlichen Glaubens. Jesus wird gefragt, welches Gebot im Gesetz das wichtigste sei. Seine Antwort ist klar und zugleich anspruchsvoll: Wir sollen Gott lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit unserem ganzen Denken. Und wir sollen unseren Nächsten lieben wie uns selbst. Zwei Gebote, die untrennbar miteinander verbunden sind. Denn die Liebe zu Gott zeigt sich auch darin, wie wir unseren Mitmenschen begegnen. Sie wird sichtbar, wenn wir einander zuhören, wenn wir uns Zeit füreinander nehmen, wenn wir Menschen in schwierigen Lebenssituationen nicht allein lassen und wenn wir bereit sind, zu vergeben. Liebe zeigt sich oft nicht in großen Gesten, sondern in den kleinen Dingen des Alltags: in einem freundlichen Wort, einem aufmunternden Blick, einer helfenden Hand oder einem Zeichen der Versöhnung.

Doch Nächstenliebe ist nicht immer einfach. Manchmal fällt es uns schwer, andere zu verstehen, Geduld zu haben oder über Enttäuschungen hinwegzukommen. Manchmal sind wir so sehr mit unseren eigenen Sorgen beschäftigt, dass wir die Not der Menschen um uns herum kaum wahrnehmen. Und auch die Liebe zu uns selbst kommt bisweilen zu kurz. Jesus erinnert uns daran, dass wir selbst von Gottes Liebe getragen sind. Aus dieser Liebe dürfen wir leben und die Kraft schöpfen, sie an andere weiterzugeben.

Das Evangelium lädt uns ein, unser eigenes Leben im Licht dieser Botschaft zu betrachten. Wo gelingt es uns, Gottes Liebe spürbar werden zu lassen? Wo brauchen wir einen neuen Anfang, mehr Geduld oder ein offeneres Herz? Gottes Wort will uns dabei nicht entmutigen, sondern stärken. Es zeigt uns, worauf es ankommt, und ermutigt uns, immer wieder neu den Weg der Liebe zu gehen. Ihnen allen einen gesegneten Sonntag und eine gute Woche!

Ihr Pfarrer Danijel Ševo



Aktuelle Infos und Termine

Unsere aktuellen Informationen und Termine finden Sie unsere Gottesdienstordnung, die Sie hier herunterladen können: