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Willkommen bei den Pfarreien Heilige Veronika Ensheim und Heiliger Jakobus der Ältere Mandelbachtal

Im Oktober

Ich wünsche dir, dass Gott
dich bei deinem Namen ruft
und seine Stimme in dir
Saiten zum Klingen bringt.

Ich wünsche dir,
dass du ein Resonanzraum
seiner Liebe wirst
und sein Lied singst
in der Welt.

Text: Tina Willms,
Bild: Monica Volpin auf Pixabay


Grußwort

Gedanken zum Sonntagsevangelium

Im Evangelium vom 29. Sonntag zeigt Jesus, wie wichtig es ist, genau hinzusehen und unterscheiden zu können. Die Pharisäer versuchen, ihn mit der Frage nach der Kaisersteuer in eine Falle zu locken. Jesus lässt sich darauf nicht ein. Stattdessen fordert er sie auf, die Münze anzuschauen, und fragt: „Wessen Bild und Aufschrift ist das?“ Er fordert sie auf genau hinzuschauen. Seine Antwort lautet: „Gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört.“ Damit macht Jesus deutlich: Im Leben müssen wir unterscheiden lernen. Es geht darum, zu erkennen, was wohin gehört und was wirklich wichtig ist. Vor allem aber geht es um die Frage, wem wir unser Leben anvertrauen und woran wir unser Herz hängen. Diese Botschaft betrifft auch unseren Alltag. Oft beschäftigen uns Ärger, Sorgen und ungelöste Probleme. Wir suchen Schuldige oder drehen unsere Gedanken immer wieder im Kreis. Dadurch verlieren wir leicht den Überblick und damit unsere innere Ruhe.

Eine Hilfe kann die ignatianische Spiritualität sein. Im „Gebet der liebenden Aufmerksamkeit“ nehmen wir uns am Ende des Tages Zeit, auf das Geschehene zurückzuschauen. Wir betrachten unsere Erlebnisse, Gefühle und Gedanken zunächst ohne zu urteilen: Was ist wirklich passiert? Was hat mich bewegt? Was war gut, was war belastend? Es geht darum, den Dingen unseres Lebens den richtigen Platz zuzuweisen. Also zu unterscheiden und zu wissen in welcher Art und Weise sie uns betreffen.

Wenn ich diese Vorgehensweise richtig anwende, dann kann es gelingen in mir selbst eine innere Ordnung herzustellen, die dann für mein Leben und für meinen Glauben richtungsweisend ist.

Die Botschaft des Evangeliums kann mit folgenden Worten zusammengefasst werden: wahrnehmen – unterscheiden – einordnen, um dann zu sehen, was ausschlaggebend für mein Leben ist. Dies erfordert natürlich, dass ich mich darauf einlasse und entsprechend Zeit dafür einräume. Es liegt also ein gutes Stück an mir selbst, welchen Schwerpunkt ich in meinem Leben setze. So wünsche ich uns allen offene und aufmerksame Augen, die bereit sind, das Wahrgenommene in eine innere Ordnung zu bringen, um besser zu erkennen, was die Nachfolge Jesu von uns fordert. „Gebt Gott, was zu Gott gehört!“

Ihre Gemeindereferentin Margot Görlinger-Jochem


Aktuelle Infos und Termine

Unsere aktuellen Informationen und Termine finden Sie unsere Gottesdienstordnung, die Sie hier herunterladen können:



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